Ziele in der Umgebung

 

In der Nähe von Edinburgh kann man zahlreiche malerische Landschaften und interessante Städte entdecken. Alte Burgruinen und schöne Sandstrände werden Sie begeistern.

 

Städte

 

Glasgow

Glasgow ist mit knapp 600.000 Einwohnern die größte Stadt Schottlands und die drittgrößte Stadt des Vereinigten Königreichs. Die historische Stadt am Fluss Clyde gilt im Gegensatz zur schottischen Hauptstadt Edinburgh als "Arbeiterstadt". In der Vergangenheit, gerade in der Zeit der Industrialisierung, wuchs Glasgow zu einer Millionen-Stadt an, die mit der verarbeitenden Industrie schnell reich wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor die Stadt jedoch stark an Wichtigkeit. Deswegen ist Sie heute das, was sie ist: Eine tolle Mischung aus Geschichte und Moderne. Der e hemalige Bahnhof St. Enoch als altes Gebäude des 19. Jahrhunderts oder das moderne Gebäude des Science Centre am River Clyde sind typische Beispiele für das Wechselspiel. Die Stadt besitzt eine Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert sowie vier Universitäten sowie die Glasgow School of Art und die Royal Scottish Academy of Music and Drama. Sie merken: Die Stadt ist einen Besuch wert! Glasgow liegt ungefähr 50 Meilen von Edinburgh entfernt, die Fahrt dauert circa eine Stunde.

 

Dunfermline

Nur 17 Meilen von Edinburgh entfernt liegt Dunfermline. Die Stadt ist die historische Hauptstadt Schottlands. Ihr Name leitet sich vom gälischen Dùn Phàrlain ab, das übersetzt entweder "Fort des Partholan" oder "Fort des gekrümmten Glen" heißt. Dunfermline ist eine der ältesten Siedlungen Schottlands, davon zeugen Fundstücke aus der Eisen- und Bronzezeit. Unter dem Einfluss der Königin Margareta wurde 1075 das Fundament für das Benediktinerkloster gelegt, das später von David I. zu einer Abtei erhoben wurde. In der Vergangenheit war die Stadt wirtschaftlich sehr reich, vor allem durch den Handel mit Leinen. Das berühmteste Bauwerk der Stadt ist die im romanischen Stil erbaute Abtei Dunfermline Abbey. In deren Nähe befinden sich die Ruinen des Palastes von Dunfermline, wo König Karl I., der letzte aus Schottland stammende britische Monarch, geboren wurde.

 

Stirling Castle

36 Meilen von Edinburgh entfernt, befindet sich Stirling Castle. Es befindet sich über der Altstadt des gleichnamigen Ortes auf dem Castle Hill, einem steil aufragenden Hügel vulkanischen Ursprungs. Das Schloss ist ein nationales Denkmal von Schottland und spielte aufgrund seiner strategisch günstigen Lage am Fluss Forth eine wichtige Rolle in der Geschichte des Landes. Innerhalb seines Bestehens wurde die Burg mindestens 16 Mal belagert oder angegriffen. Von etwa 1100 bis 1685 war Stirling Castle eine der Hauptresidenzen der schottischen Könige. Die meisten Gebäude des Stirling Castle stammen aus der Zeit zwischen 1496 und 1583, als das Schloss unter den drei Königen Jakob IV., Jakob V. und Jakob VI. ausgebaut wurde. Einige Gebäudeteile aus dem 14. Jahrhundert sind erhalten geblieben, während die Befestigungsanlagen teilweise aus dem frühen 18. Jahrhundert stammen. Der Exerzierplatz am Fuße des Schlosshügels ist oft Schauplatz von Openair-Konzerten bekannter Musiker. Hier wird jeweils auch die offizielle Silvesterfeier der Stadt durchgeführt.

 

Regionen

 

East Lothian

Die sanft hügelige Landschaft von East Lothian, der Region im Osten von Edinburgh, bietet zahlreiche Orte, die einen Besuch wert sind. Hier befinden sich auch die Seebadeorte North Berwick und Dunbar. Außerdem gibt es viele Burgruinen wie das berühmte Tantallon Castle.

 

Die großzügig angelegte Vorstadt von Edinburgh, Musselburgh, bietet eine der schönsten Ausblicke auf die East Loathian Coastal Trail. In Seton kann man die spätgotische Kollegiatskirche besichtigen und an den kilometerlangen Sandstränden um den Seebadeort Gullane spazieren gehen. Außerdem befindet sich in Gullane der traditionsreiche Muirfield Course, der für Golfspieler aus der ganzen Welt ein Golferparadies ist. Im Ort Dirleton kann man beeindruckende Burgruinen aus dem 13. Jahrhundert besichtigen. Einen herrlichen Yachthafen und märchenhafte Sandstrände gibt es im Seeort North Berwick. Die Ruine von Tantallon Castle thront sandsteinrot über der schroffen Felsküste. Im Hinterland liegen die unberührten Lammermuir Hills, die zu einer Wanderung einladen.

 

Firth of Forth

Ein Ausflug zu den Ufern des Firth of Forth und seiner Umgebung ist lohnenswert. Paläste wie beispielsweise die Ruinen von Linlithgow oder Hopetoun House und historische Kirchen wie Dunfermline warten darauf, von Ihnen besichtigt zu werden. In Dalmeny steht die im 1. Jahrhundert erbaute Pfarrkirche, die mit ihrem verzierten Südportal und den kostbaren Holzschnitzereien zu den schönsten normannischen Sakralbauten Schottlands gehört.

 

In der Deep Sea World von North Queensferry kann man bei einer Unterwasser-Safari Haie, Tintenfische, Hummer und Korallenriffe bewundern. Knappe fünf Kilometer westlich wurde Anfang des 18. Jahrhunderts das Schloss Hopetoun House erbaut. Im Inneren überwältigen die prachtvollen Räume mit Stuckdecken und Möbeln aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Zur Gemäldesammlung des Schlosses zählen Bilder von Gainsborough und Canaletto. Auf der Insel Inchcolm steht eine gut erhaltene Abtei aus dem 13. - 15. Jahrhundert. An der Ostküste der Halbinsel führt eine Küstenstraße durch die bezaubernde Landschaft und schöne Fischerdörfer. Die vorgelagerte Isle of May ist ein Naturschutzgebiet. Wenige Kilometer östlich von Dunfermline steht das einstige Jagdschloss der Stuarts, Falkland Palace, das im 15. Jahrhundert erbaut wurde.